„Ein offenes Haus für alle“ zog Bilanz

Das Eltern-Kind-Zentrum Landeck ist ein Familien-Treff und Ansprechpartner für den ganzen Bezirk. Bei der kürzlich stattgefunden Jahreshauptversammlung zog der Vorstand eine umfangreiche Bilanz und informierte über Neuerungen wie die Digitalisierung des EKiZ.

Zentraler Treffpunkt für Familien

Das Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) in Landeck fungiert als zentraler Treffpunkt für Familien im ganzen Bezirk und bietet ein breites Angebot. „Eltern sind bei Kindern immer Neulinge“, ist sich Obfrau Christine Hainz sicher. „Deshalb ist es ganz wichtig, dass es einen zentralen Ort gibt, wo sie hingehen können und sich austauschen können“, betont sie. Diesen Grundgedanken habe man bereits im Jahre 1998 gehabt, als der Familientreff in Landeck geschaffen wurde. „Trotz dem Auf und Ab der letzten zwei Jahre haben alle gut weitergearbeitet und so weiterhin diesen Austausch ermöglicht“, resümiert Hainz bei der Jahreshauptversammlung des EKiZ Landeck.

Gemeinsam mit der Geschäftsführerin Corina Keuschnigg und Obfrau Stellvertreterin Ingrid Bürger wurde coronabedingt für mehrere Jahre Bilanz gezogen: „2019 besuchten 672 Personen den offenen Treff bei insgesamt 40 Terminen. 2020 waren es coronabedingt nur 200 Personen bei 12 Treffen.“ , gab Ingrid Bürger stellvertretend für die Büroorganisatorin Beate Regensburger einen Einblick in die Besucherzahlen. Jetzt kommen die Leute aber wieder sehr gerne. Es hat eben alles unter der Pandemie gelitten, das Angebot wurde aber in dieser Zeit sehr gut mit digitalen Alternativen abgedeckt“, so Bürger.

Erstes EKiZ in Tirol, das digitalisiert wird

Dass das digitale Netzwerk enorm wichtig ist, habe man speziell in der Krisenzeit gemerkt, beteuert die seit 2019 als Geschäftsführerin tätige Corina Keuschnigg: „Uns war es ganz wichtig, auch in schwierigen Zeiten ein Angebot zu schaffen und für Familien da zu sein.“ Da man diesen Bereich professionell gestalten wollte, ist Corina auf das Leuchtturmprojekt vom Land Tirol gestoßen und hat den Antrag auf Digitalisierung gestellt. „Mit Erfolg, es wurde mit 73.000 Euro gefördert, was den Kosten dieses Projektes entspricht“, so Keuschnigg. Das Eltern-Kind-Zentrum Landeck wird somit das erste in Tirol sein, welches digitalisiert wird. Bis dato wurde eine neue Website eingerichtet, der Digitalisierungsprozess wird aber noch rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. Geplant ist eine Parallele zwischen Online und Präsenz, um eine noch flexiblere Teilnahme am Angebot zu ermöglichen.

Neuwahlen und Statutenänderung

Im Zuge der Jahreshauptversammlung fanden auch Neuwahlen und im Vorfeld eine Statutenänderung statt. So wurde beschlossen, dass der Vorstand künftig statt aus vier Personen nur noch aus Obfrau/Obmann und SchriftführerIn bestehen soll. Obfrau bleibt folglich Christine Hainz und die bisherige Obfrau Stellvertreterin Ingrid Bürger übernimmt die Funktion der Schriftführerin, aus dem Vorstand scheiden die bisherige Kassieren Isolde Kafka und die bisherige Schriftführerin Andrea Trümpener-Geiger.

Abschließend gab es noch Lob vom anwesenden Bürgermeister der Stadt Landeck, Herbert Mayer: „So einen sensiblen Themenbereich wie die Familie abzudecken und zu unterstützen ist ohnehin eine Herausforderung, aber auch in der Krise habt ihr das sichtlich gut gemeistert – Gratulation zu eurer tollen und wertvollen Arbeit!“

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